Ergotherapie in der Geriatrie (Altersheilkunde)

Ein Fallbeispiel aus der Geriatrie:

 

Frau Bley, 88 Jahre, Demenz

Seit einigen Jahren wird Frau Bley vergesslicher. Nun verlegt sie nicht nur ihre Geldbösre, sondern erkennt auch ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr. In ihrem Haus läuft sie oft unruhig umher und kann sich nur noch mit Unterstützung versorgen.

 

 

 

Wer wird behandelt?

  

Ältere Menschen

  • Mit akut und chronischen Erkrankungen aus den Fachgebieten der Neurologie, inneren Medizin, Orthopädie, Chirurgie und Psychiatrie
  • Die aufgrund der oben genannten Störungsbilder und Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) zu Hause oder in Senioren- und Pflegeheimen leben

 

Welche Ziele werden verfolgt?

  

  • Förderung und Stabilisierung von vorhandenen und verlorengegangenen geistigen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten
  • Vermeidung/ Verminderung von Abhängigkeit und Isolation
  • Selbständigkeit im Alltag
  • Erweiterung und Erhaltung des Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Verbesserung der Handlungs- und Bewegungsplanung und – durchführung
  • Förderung und Stabilisierung von Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung
  • Verbesserung und Erhaltung von individuell bestimmter Lebensqualität

 

Was beinhaltet die Therapie?

  

  • Training der motorischen und sensorischen Fähigkeiten (Bewegung und Wahrnehmung)
  • Training bei neuropsychologischen Störungen / Hirnleistungstraining (Gedächtnis)
  • Training der Selbständigkeit im Alltag
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Training sozial-kommunikativer Fähigkeiten (Sprechen)

 

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