Ergotherapie in der Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie

(Lehre des Bewegungsapparates, Unfallmedizin und der Erkrankung Rheuma)

 

Ein Fallbeispeil aus der Ortopädie:

 

Herr Kaiser, 63 Jahre Kreissägenverletzung

Beim Holzschneiden verletzte sich Herr Kaiser an der rechten Hand und kann seither Zeige- und Mittelfinger nur noch eingeschränkt bewegen. Kraft und Gefühl fehlen für die Verrichtung von alltäglichen Arbeiten. Schreiben ist mit der rechten Hand nun nicht mehr möglich.

 

 

 

Wer wird behandelt?

  

Menschen mit Störungen des Bewegungsapparates z.B. bei/nach

  • Amputationen (Abtrennung eines Armes oder Beines)
  • Querschnittslähmungen
  • Dysmelien (Störung der Entwicklung der Arme oder Beine)
  • Traumatischen (unfallbedingte) und degenerativen (entartete) Störungen der oberen und unteren Gliedmaßen und der Wirbelsäule
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

 

Welche Ziele werden verfolgt?

                                                    

  • Das Erreichen größtmöglicher Selbständigkeit im beruflichen, schulischen und häuslichen Alltag
  • Erweiterung des gesamten Bewegungsausmaßes aller Gelenke
  • Herstellung und Erprobung von Adaptionen (Anpassungen), Hilfsmitteln und Schienen
  • Einüben schmerzarmer und ausgleichender Bewegungsabläufe
  • Umtrainieren der Gebrauchshand
  • Wohnraumanpassung

 

Was beinhaltet die Therapie?

 

  • Motorisch- funktionelle Übungen
  • ADL- Training: Anziehen- Essen- Haushalt- Körperhygiene etc.
  • Stumpfabhärtung und Prothesentraining
  • Schienenherstellung
  • Hilfsmittelberatung, ggf. Hilfsmittelherstellung oder- adaptation
  • Beratung und Training zum Gelenkschutz

 

 

 

 

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