Was ist Dyskalkulie?

Dyskalkulie ist eine Störung beim Erlernen des Rechnens. Betroffen sind etwa ein Prozent aller Kinder. Aber nicht jedes Kind, das schlecht rechnet, hat eine Dyskalkulie.

 

Von einer Dyskalkulie kann unter anderem nur dann gesprochen werden, wenn ein Kind sehr viel schlechtere Leistungen im Fach Mathematik zeigt, als man es von ihm aufgrund seiner allgemeinen Intelligenz und seines Alters erwarten würde.

 

Zeigt ein Schüler beispielsweise in allen Fächern gute bis durchschnittliche Leistungen und hatt gleichzeitig sehr schlechte Noten im Fach Mathematik, leidet es möglicherweise an einer Dyskalkulie.

 

Allerdings kann nur dann eine Dyskalkulie vorliegen, wenn keine Seh- oder Hörstörungen oder keine sonstige Erkrankung oder Behinderung oder eine mangelhafte Unterrichtung im Fach Mathematik als Ursache für die unzureichenden Leistungen in Frage kommen.

 

 

 

 

 

Machen Kinder mit Dyskalkulie ganz bestimmte Fehler?

 

Nein, es gibt keine typischen Fehler, die Kinder mit einer Dyskalkulie machen. Je nach Klassenstufe kommen immer neue Aspekte im Umgang mit Zahlen hinzu, die Dyskalkuliekindern neue Schwierigkeiten bereiten.

 

Die meisten Kinder mit Dyskalkulie brauchen jedoch immer besonders lange zum Lösen von Aufgaben und haben große Schwierigkeiten, sich Zahlen, Mengen und Größen vorzustellen.

 

Sie haben kein Verständnis für Rechenoperationen und können Ergebnisse sehr schlecht abschätzen. Zum Beispiel 3+5 = 8. Die meisten Kinder zählen das Ergebnis aus. Kommt dann bei ihnen 4 als Ergebnis raus, wundern sie sich nicht, da das Mengenverständins nicht ausgeprägt ist.

 

 

 

 

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